Produktinformation

ML3 Theta Probe

Die ML3 Theta Probe ist ein kapazitiver Bodenfeuchtesensor der Firma Delta-T Devices. Sie misst neben der Bodenfeuchte auch die Temperatur. Sie besteht aus einem versiegelten Kunststoffkörper an dem 4 Messstäbe befestigt sind, die für die Messung direkt im Boden installiert werden. An der Oberseite befindet sich eine wasserdichte Steckverbindung (Schutzgrad: IP68), über die verschiedene Kabellängen oder Verlängerungsrohre angebracht werden können. Die Sonde kann sowohl horizontal als auch vertikal, oberflächennah als auch in größeren Bodentiefen installiert werden.

Die ML3 wird über einen Logger mit Strom versorgt, der wiederum die vom Sensor übermittelten Messwerte speichert. Neben den vorhandenen Delta-T Loggern kann jeder handelsübliche Logger verwendet werden, der einen differenziellen Eingang besitzt. Die Sonde gibt die Bodenfeuchte als Spannungssignal (0 … 1,0 V ≈ 0 … 60 Vol. %) und die Temperatur als Widerstand aus. Im Handbuch ist die Konfiguration firmenfremder Logger detailliert beschrieben. Zusätzlich kann die ML3 auch über das Moisture Meter – HH2 – betrieben und als mobiler Sensor verwendet werden. Beide Geräte sind zusammen als praktisches ThetaKit erhältlich. Das HH2 ist allerdings nicht in der Lage, die Temperatur zu loggen.

Die ML3 ist ein stabil arbeitendes Messgerät mit einer geringen Sensibilität gegenüber dem Salzgehalt des Bodens. Auch der Temperatureinfluss auf das Messergebnis ist sehr gering. Da in jedem Fall ein gewisser Effekt auf die Messung besteht, gibt die Bedienungsanleitung eine übersichtliche Darstellung, wie sich das Ausgangssignal bei unterschiedlichen Salzgehalten, bzw. Bodentemperaturen und wechselnden Feuchtegehalten verändert. Da mit steigender Salinität der Einfluss auf das Messergebnis abnimmt, kann der Sensor auch bei hohen Salzgehalten eingesetzt werden (mit spezifischer Kalibrierung bis 2000 mS/m).

Die ML3 bestimmt die Bodenfeuchte über eine Messung der relativen Permittivität (Dielektrizitätszahl, εr) des Bodens. Bei kapazitiven Sensoren wird hierfür die Kapazität eines Kondensators ermittelt. Ändert sich die relative Permittivität des Bodens, dann ändert sich auch die Kapazität. Über Regressionsformeln, z.B. Topp und Davis, kann anschließend der Wassergehalt bestimmt werden. Typische Einsatzfelder sind unter anderem Bewässerungssteuerung, Hydrologie, Tiefbau, Kontaminationsüberwachung, Landwirtschaft und Forstwirtschaft.

 

Vorteile

      • hohe Genauigkeit
      • bodenspezifische Kalibrierung
      • geringer Energieverbrauch
      • niedrige Sensitivität gegenüber hohen Salzgehalten
      • einsetzbar in Böden bis 500 mS/m (bei spezifischer Kalibrierung bis 2000 mS/m)
      • anpassbares Kabelsystem

      techn. Daten

      Technische Daten

      Volumetrischer Wassergehalt

      Genauigkeit:±1 Vol.% bei 0 - 50 Vol. % u. 0 - 40 °C

      (unter Verwendung einer bodenspezifischen Kalibrierung)

      Messbereich:0 - 100 Vol.% (50 - 100 Vol.% mit eingeschr. Genauigkeit)
      Leitfähigkeit:±3,5 Vol.% bei 50 - 500 mS/m und 0 - 50 Vol. %

      (mit spezifischer Kalibrierung bis 2000 mS/m einsetzbar)

      Ausgangssignal:

      0 - 1 V differentiell (≈ 0 - 60 Vol.%)

      Temperatur

      Genauigkeit:

      ± 0,5 °C (von 0 - 40 °C, ohne Abweichungen durch Kabel und Logger)

      Einsatzbereich:

      -20 - +60 °C

       

       

      Bestellnr. + Zubehör

       

      Bestellverzeichnis:

      Art.-Nr.:  115000              

      FDR-Bodenfeuchtemesssystem mit Stecker

      Art.-Nr.:  115001 FDR-Bodenfeuchtemesssystem ohne Stecker

       

       

      Downloads

       
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