Wetterstationen

Wetterstationen erfassen meteorologische Größen an einem bestimmten Ort. Sie dienen damit der Wetterbeobachtung und langfristig der Klimaforschung. Je nach Fragestellung und Aufgabe besteht eine Wetterstation aus einer Zusammenstellung unterschiedlicher Messgeräte. Typischerweise werden Wetterstationen mit Lufttemperatursensor (Maximum-, Minimumthermometer), mit Psychrometer (zur Bestimmung der Luftfeuchte) oder einem Kombisensor, dem sogenannten Thermohygrograph, einem Niederschlagsmesser, einem Windrichtungs- und Windgeschwindigkeitssensor und einem Globalstrahlungssensor ausgestattet. Weitere mögliche Sensoren sind Barometer zur Erfassung des Luftdrucks, Sensorik zur Erfassung der Sonnenscheindauer, Sensoren zur Erfassung der Bodentemperatur (auch in verschiedenen Tiefen), Blattnässesensoren usw. Je nach Einsatzort und gewünschter Messgenauigkeit können aus einer Vielzahl von sowohl qualitativ als auch messtechnisch unterschiedlichen Sensoren die passenden ausgewählt und sinnvoll kombiniert werden. So sind z.B. die Anforderungen an die verbaute Sensorik an einem Standort im Hochgebirge andere als an einem Standort im Flachland oder einer Stadt. Da meteorologische Prozesse immer einen Einfluss auf Boden, Fauna und Flora, den Wasserhaushalt eines Gebietes und der Landnutzung haben, werden Wetterstationen auch häufig als Erweiterung eines hydrologischen, biologischen oder chemischen Messplatzes als zusätzliche Informationsquelle eingesetzt. 

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